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Niedersächsische Tierseuchenkasse

Anstalt des öffentlichen Rechts
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Transponderkennzeichnung bei Equiden

Von der Niedersächsischen Tierseuchenkasse werden die Kosten übernommen, die bei der amtlichen Kennzeichnung von Tieren entstehen sowie Rechtsvorschriften der EU, des Bundes oder des Landes die Kennzeichnung und Registrierung vorschreiben. Im Einzelnen sind das die Kosten für Ohrmarken, Ohrmarkenzuteilung und die entsprechende Registrierung der jeweiligen Tiere.

Im Einzelnen betrifft das die Tierarten:

 
  • Rind,
  • Schwein,
  • Schaf,
  • Ziege und
  • Pferd.

Zusätzlich werden auch die Kosten für Ohrmarken übernommen, wenn es sich um Kennzeichnung von Tieren im Rahmen weiterer freiwilliger, amtlicher Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen handelt. Dabei wird eine besondere Entscheidung des Vorstandes getroffen.

Weitere Informationen über die Viehverkehrsverordnung und die Ohrmarkenbestellung finden Sie auf der Seite des VIT Verden.

Die Niedersächsische Tierseuchenkasse informiert über die Transponderkennzeichnung bei Equiden.

Nach dem 01.07.2009 geborene Fohlen von Equiden (Pferde, Esel, Maulesel) müssen nach EU-Recht und auch nach nationalem Recht mit einem amtlichen Transponder (Chip) gekennzeichnet werden. Die Transpondernummer ist im Pferdepass zu erfassen.

Für Pferde, für die in der Vergangenheit noch kein Pass ausgestellt wurde und die vor dem 01.07.2009 geboren sind, sind der Pferdepass und die Transponderkennzeichnung nunmehr ebenfalls vorgeschrieben.

Gemäß der Neufassung der Viehverkehrsordnung (ViehVerkV) vom 03.03.2010, zuletzt geändert durch Artikel 387 der Verordnung vom 31.08.2015 (BGBl. I S. 1474) hat die Pferdehalterin bzw. der Pferdehalter, d. h. diejenige/derjenige, in deren/dessen Obhut und Verfügungsgewalt sich das Tier befindet, Fohlen von

 
  • einem Tierarzt,
  • einer unter Aufsicht eines Tierarztes stehenden Person oder
  • einer sachkundigen Person, unter Aufsicht einer anerkannten Zuchtvereinigung oder internationalen Wettkampforganisation

mit einem amtlich ausgegebenen Transponder kennzeichnen zu lassen. Als sachkundige Personen gelten auch die Brennmeister der Zuchtverbände.

Die amtliche Kennzeichnung muss in jedem Fall mit einem Transponder erfolgen. Daneben ist für Zuchtpferde zusätzlich auch weiterhin der Schenkelbrand zulässig.

Die Codierung für die letzten 15 Ziffern des Transponders sind einheitlich vorgegeben: 3 Ziffern für Deutschland (276), 2 für die Tierart Equide (02) sowie 10 für die individuelle Tier-Nr. Er wird ausschließlich durch beauftragte Stellen ausgegeben, die in jedem Bundesland von der obersten Veterinärbehörde benannt werden! Nach in Kraft treten der Viehverkehrsverordnung wurde in Niedersachsen VIT Verden als Transponderausgebende Stelle benannt.

In Niedersachsen übernimmt die Tierseuchenkasse als Beihilfe die Kosten für den amtlichen Transponder. Im Zusammenhang mit der Beihilfegewährung für amtliche Transponder prüft die Nieders. Tierseuchenkasse in jedem Einzelfall, ob die Pferdehaltung gemeldet und der Beitrag gezahlt wurde.

Bei VIT können Zuchtverbände mit Sitz in Niedersachsen und niedersächsische Pferdehalterinnen und Pferdehalter ihren voraussichtlichen Jahresbedarf an Transpondern bestellen. Zu weiteren Informationen und dem Bestellformular gelangen Sie über diesen Link.