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Niedersächsische Tierseuchenkasse

Anstalt des öffentlichen Rechts
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Tierkennzeichnung

Rückforderung der Ohrmarken-Beihilfe

Mit dem Artikel vom Juni 2016 hatte die Nieders. Tierseuchenkasse bereits darüber informiert, dass die Umsetzung des EU-Beihilferahmens durch die Tierseuchenkasse dazu geführt hat, dass der Tierhalter 60% der Kosten der amtlichen Tierkennzeichnung (Ohrmarken, Ersatzohrmarken, Fußfesseln, Transponder und Boli) übernehmen muss. Der Tierseuchenkasse ist es nicht mehr gestattet, 100% dieser Kosten zu übernehmen. Nach dem EU-Beihilferahmen ist die Beihilfehöchstgrenze für diesen Fall auf 40% der Kosten begrenzt.

Diese EU-Vorschrift wurde mit Wirkung zum 01.07.2016 durch eine Änderung der Beihilfesatzung der Tierseuchenkasse rechtswirksam umgesetzt.

Formular zur Beantragung der Beihilfe für die Tierkennzeichnung und Beratung für diesen Bereich

Nach der EU-Beihilfevorschrift ist die Gewährung der Beihilfe für Beratungskosten und der 40%igen Beihilfe für KZM an ein Antragsverfahren gebunden, bei dem der Tierhalter versichern muss, dass

- die Beiträge zur Tierseuchenkasse bezahlt sind oder bezahlt werden,

- es sich beim beantragenden Betrieb um ein kleines oder mittleres Unternehmen handelt,

- das Unternehmen nicht in Schwierigkeiten ist und

- gegen den Betrieb keine Rückforderungen von rechtswidrig gezahlten Beihilfen anhängig

  sind.

Ab 01. Juli 2016: Kostenbeteiligung der Tierhalter an der amtlichen Tierkennzeichnung

In der Vergangenheit hat die Nieders. Tierseuchenkasse die Ohrmarken und Equidentransponder für die amtliche Kennzeichnung der Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Equiden beschafft und auf der Grundlage des § 6 ihrer Beihilfesatzung die Kosten in voller Höhe übernommen. Dies betraf sowohl die Kosten der Ohrmarken und Equiden-Transponder (Tierkennzeichnungsmedien) als auch die Kosten der Zu- und Verteilung  der Ohrmarken und die Registrierung der Tiere über die Regionalstelle des Landes und die HI-Tier-Datenbank, soweit hierbei der kostengünstigste Meldeweg genutzt wurde.

Allgemeine Informationen zur Tierkennzeichnung

Die Kennzeichnung der Tiere wird in der Viehverkehrsordnung geregelt.
Nachfolgend finden Sie Informationen zur Kennzeichnung von Schweinen und Einhufer sowie zur Bestellung von Schweineohrmarken.


Informationen über die Viehverkehrsverordnung und die Ohrmarkenbestellung für Rinder, Schafe und Ziegen finden Sie zusätzlich auf der Seite des VIT Verden.

Kontaktinformation

Bei allen Fragen zu Leistungen erreichen Sie uns telefonisch unter

0511/70156-72

Die Geschäftszeiten der Tierseuchenkasse sind 
montags bis donnerstags 
    von 08:00 bis 12:30 Uhr
    und 13:30 bis 16:00 Uhr
sowie freitags 
    von 08:00 bis 12:00 Uhr